21. Etappe: Lok - Baja


13.03.2012 - Mit 200 Tageskilometern habe ich mal wieder einen richtig guten Tag. Wenn die Strecke nicht absolut flach wäre, würde das zwar vielleicht etwas anders aussehen, aber ein gutes Gefühl ist es trotzdem...
Und schon wieder bin ich unterwegs, der letzte Tag in Serbien hat begonnen. Das kleine Frühstück vor der Abfahrt gibt mir Kraft. Zwischen solchen Bäumen habe ich übernachtet... Auch wenn ich schon gefrühstückt habe, kurz nach 8 Uhr kaufe ich schon wieder in einer Bäckerei ein...





































Bei viel Sonnenschein und starkem Gegenwind schaffe ich es an jeder Regenfront vorbei zur ungarischen Grenze. Von hier sind es ungefähr noch 400 Km bis Wien, meinem nächsten vorläufigen Ziel...
Mit den letzten Strahlen der untergehenden Sonne erreiche ich Ungarn.. Einer der Zöllner nimmt es ganz genau und so muss ich trotz nur einem Auto vor mir eine ganze Weile warten. Ich gehe davon aus, auch wieder wie an der serbischen Grenze kontrolliert zu werden, doch es kommt anders: Nachdem meine Taschen abgetastet werden, darf ich weiter. Er glaub mir nämlich auf Anhieb, dass ich weder Zigaretten noch Alkohol schmuggle. Mein Vorderlicht ist in einer meiner Taschen und ich bin zu faul es herauszuholen. Die ungarischen Strassen sind ziemlich gut, trotz Blindflug durchfahre ich kein einziges Schlagloch. Es wird wieder bis zur absoluten Erschöpfung gefahren, dann lege ich mich schlafen...